Eine wunderschöne Motorradtour im Kanton Graubünden, mit einem kleinen Abstecher nach Italien. Also Idee oder Pass nicht vergessen. Auf der Strecke
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Samstag, 15 Mai 2010 08:17
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Die frostigen Temperaturen der letzten Tage haben den Neusiedler See fast zur Gänze zufrieren und die Eisdecke auf einige Zentimeter anwachsen lassen. Wintererlebnisse auf der pannonischen Eisfläche sind somit seit einigen Tagen wieder möglich. Die größte Eisarena Mitteleuropas mit rund 320 km² Natureisfläche lädt zum Eislaufen, Eissegeln und Eissurfen ein. Die Eisflächen sind bequem von den Parkplätzen der Seebäder zu erreichen. Für sportlich nicht so Aktive bietet sich ein Spaziergang am Ufer des Neusiedler Sees an. Und weil Bewegung und frische Luft hungrig machen, stehen in den Orten rund um den Neusiedler See zahlreiche Restaurants und Cafes offen, die mit wärmenden und stärkenden Köstlichkeiten aufwarten. Über Nächtigungsmöglichkeiten sowie Gastronomie informieren die örtlichen Tourismusbüros.
Eisvergnügen auch in den nächsten Tagen
Auch für die nächsten Tage werden Minusgrade angesagt, also ideale Voraussetzungen, dass die Eisstärke hält oder sogar zunimmt. Teilweise ist die Eisfläche mit Schnee bedeckt - in diesen Bereichen ist natürlich auch größere Vorsicht geboten. Der Neusiedler See ist eine Natureisfläche und daher sind die nachstehenden Hinweise unbedingt zu beachten: Nutzen Sie vorwiegend die Eisfläche in Strandnähe oder in den Buchten, stehen bleiben in Gruppen sollte vermieden werden, dunklen und nicht befahrenen Stellen sowie Schilfnähe ausweichen. Das Betreten der Eisfläche des Neusiedler Sees erfolgt auf eigene Gefahr!
Eistelefon
Über die Eisstärke und Eisqualität des Neusiedler See informieren Sie die eigens eingerichteten "Eistelefone" der nachstehenden Orte täglich aktuell:
"Helden der Kinderzimmer" im Augsburger Puppentheatermuseum "die Kiste"
"Was tun die Personen in einem Buch, wenn es gerade niemand liest?" fragte sich einst Michael Ende. Für die nächsten sechs Monate (30.09. - 07.03.2010) ist diese Frage beantwortet - die berühmtesten Figuren aus Kinderbüchern sind im Augsburger Puppentheatermuseum "die Kiste" ausgestellt.
Mehr als 27 Millionen Menschen in über 50 Städten rund um den Globus haben die faszinierende Anatomieschau bereits gesehen. Nun machen die KÖRPERWELTEN wieder Station in Deutschland. Die Ausstellung hat sich in den vergangenen Jahren weiter entwickelt und thematisch spezialisiert.
Bis zum 13.9.2009 präsentiert Gunther von Hagens erstmals in Augsburg sein neues Ausstellungskonzept:
KÖRPERWELTEN - Eine Herzenssache.
KÖRPERWELTEN ist eine Ausstellung, die den Blick auf uns selbst nachhaltig verändert. Sie enthält eine Vielzahl neuer spektakulärer Präparate, die Organfunktionen und häufige Erkrankungen in leicht verständlicher Weise erläutert. Die Ausstellung ist als Selbstentdeckungsreise konzipiert. Beginnend beim Skelett des Menschen über das Zusammenwirken der Muskulatur bis hin zur Entwicklung des Menschen im Mutterleib kann sich der Besucher ein detailliertes Bild über den Aufbau seines Innenlebens machen. Eine 5 Meter große Giraffe zeigt auf imposante Weise den Vergleich zwischen menschlicher und tierischer Anatomie.
Ein thematischer Schwerpunkt der Ausstellung ist das Herz mit seinem weit verzweigten Gefäßsystem. Das dichte Netzwerk von Arterien, Venen und Kapillaren misst über 96.500 Kilometer. Hintereinander geknüpft würde es mehr als zweimal die Erde umspannen.
Das Herz ist der unentwegte Motor unseres Lebens. Es ist durch die Dauerbelastung aber auch Funktionsstörungen und Verschleißerscheinungen ausgesetzt. Krankheiten des Blut-Kreislaufsystems sind heute die häufigste Todesursache. Die Ausstellung beleuchtet auch andere Facetten dieses lebenswichtigen Organs. In Religion, Kunst, Literatur und Popkultur gilt das Herz als Symbol für Liebe, Mitgefühl, Glück und Mut.
Ausstellungskuratorin und Ärztin Dr. Angelina Whalley liegt das Thema besonders am Herzen: "Auf unser Herz, dieses lebenswichtige Organ, achten wir erst, wenn es erkrankt oder unter großer Belastung leidet. Ich wünsche mir, dass die Ausstellung den Besucher anregt, herzbewusster und herzgesünder zu leben."
Plastinator Gunther von Hagens möchte die Besucher sensibilisieren, mit ihrem Körper pfleglich umzugehen. "Im Plastinat erkennen wir uns selbst, unsere Verletzlichkeit und das Wunder, das wir sind. Diese körperliche Selbsterkenntnis entfacht ein neues, auf Gesundheit bedachtes Lebensgefühl, das unsere Herzen bewegt."
Im 20. Jahr der friedlichen Revolution und des Mauerfalls ermöglichen zahlreiche Veranstaltungen, Führungen und Ausstellungen Einblicke in dieses jüngere Kapitel deutscher Geschichte, welches in Deutschlands historischen Städten in Ost wie West präsent ist. "Erfurt, Rostock, Potsdam aber auch Trier zählen zu den Stätten deutsch-deutscher Geschichte mit authentischen Orten, die es zu wahren und kennenzulernen gilt", betont Björn Rudek, Sprecher der Städtegemeinschaft "Deutschlands historische Städte".
Von Geruchsproben in Weckgläsern und einer "Verbotenen Stadt"
Auf dem Erfurter Petersberg widmet sich ein Informations- und Dokumentationszentrum in einer Dauerausstellung der Sicherung der Staatsgrenze zur Bundesrepublik und der Überwachung der Transitstrecke zwischen der Grenze und West-Berlin durch das Ministerium für Staatssicherheit (http://www.bstu.bund.de). Zu den Ausstellungsstücken zählen jedoch auch Geruchsproben in Weckgläsern, die ohne Wissen betroffener Personen angefertigt wurden, Einbruchswerkzeuge der Stasi "zur gewaltlosen konspirativen Öffnung" von Schlössern aller Art, oder auch Spezialcontainer mit denen Mikrofilme im Krisenfall in Gewässern versenkt werden sollten.
In Potsdam rückt der Verlauf der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze in den Fokus neuer Stadtführungen. Bis zum 10. November wird täglich (außer montags) um 13 Uhr eine Stadtrundfahrt zu den Stätten der deutschen Teilung angeboten. Diese gewährt zahlreiche Einblicke in ein Kapitel der Stadtgeschichte, welches Jahrzehnte das Leben in Potsdam beeinflusst hat. "20 Jahre Mauerfall - Spurensuche in Potsdam", ist der Titel eines Stadtrundgangs, der jeden 2. und 4. Sonntag im Monat um 11 Uhr stattfindet und auch in die sogenannte "verbotene Stadt" hineinführt. Darüber hinaus stehen im ehemaligen KGB-Gefängnis in der Leistikowstraße seit April die Schicksale inhaftierter Opfer sowie öffentliche Zeitzeugengespräche und die historische Aufarbeitung des stalinistischen Terrors im Mittelpunkt der Gedenkstätte. Informationen zu Führungen und weitere Informationen unter: http://www.kgb-gefaengnis.de.
Einblick in die Stasi-U-Haft und Staatsbesuch im Karl-Marx-Haus
In der Stasi-Untersuchungshaftanstalt in Rostock waren von 1960 bis 1989 mehr als 4.800 Frauen und Männer vornehmlich aus politischen Gründen eingesperrt. In 46 Zellen konnten 110 Frauen und Männer zeitgleich inhaftiert werden. Die meisten Zellen waren 7 Quadratmeter groß, Glasbausteine spendeten spärliches Tageslicht. Für Außenstehende war die U-Haft nicht einsehbar. Heute zeigt die Gedenk- und Dokumentationsstätte Teile des originalen Zellentraktes mit Haftzellen, dem Freihof und Dunkelzellen im Keller. Schautafeln widmen sich unter anderem den Schicksalen einzelner Inhaftierter und den Folgen der Haft. Eine ständige Ausstellung informiert über den Staatssicherheitsdienst der DDR. Öffentliche Führungen werden mittwochs um 15.30 Uhr und samstags um 14 Uhr angeboten. Weitere Informationen unter Tel. 0381 / 4985651, oder per E-Mail:
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Im September 1987 geriet Trier im äußersten Westen der Bundesrepublik in Aufruhr. Erich Honecker besuchte im Rahmen seines offiziellen fünftägigen Staatsbesuches die Stadt an der Mosel, um das Geburtshaus von Karl Marx zu besichtigen. Drei Jahre später war die DDR nicht mehr existent. Das Karl-Marx-Haus hingegen konzipierte sich neu. Heute ist es Museum und Studienzentrum zugleich. Eine neu aufbereitete, informative Ausstellung widmet sich dem Leben und sozialgeschichtlichen Hintergrund von Karl Marx. Es scheint, dass 20 Jahre nach dem Mauerfall die Besucher des Hauses bereit sind, sich der Frage zu öffnen, wer Marx war, was er geschrieben und wie er gehandelt hat. Kostenlose Führungen werden immer mittwochs und freitags um 14 Uhr angeboten. An Familiensonntagen besteht kostenloser Eintritt. Weitere Informationen unter http://www.fes.de/marx .
Man entscheidet sich für eine möglichst authentische Sanierung des Steigs. Die Treppen sollen genau so daherkommen wie diejenigen, die Christian Meiler und Alberto Daloloi vor hundert Jahren auf dem Pinut montiert haben. Aus den eingegangenen Offerten wird schliesslich diejenige von Tinu Bieri ausgewählt. Schon im Herbst 2006 macht sich Bieri an die Arbeit. Ein aussergewöhnlich milder Herbst und ein schneearmer Winter sorgen dafür, dass Bieri mit seiner Arbeit gut vorankommt. Wie schon Meiler und Daloli arbeitet auch Bieri im Zweierteam. Zur Seite stehen ihm abwechslungsweise Marco Ambühl als „Chefmonteur" sowie der Bergführer Jack Frei als „Chef Drahtseil". Obwohl die Burschen regelmässig 50 Kilogramm Material den steilen Weg zur Wand hoch tragen, mit Hilfe von Rettungsschlitten, „Sänften" und Flaschenzügen gar das Notstromaggregat die Wand hochhieven und auch Schweiss-, Bohr- und Schleifarbeiten in luftiger Höhe nicht scheuen, verzichten sie nicht gänzlich auf moderne Technik. In einem spektakulären Akt werden am siebten März 2007 die bis zu 300 Kilogramm schweren und elf Meter langen Leitern der Einstiegspassage in die Wand geflogen. In nur drei Stunden sind sie auf den zuvor montiert und verleimten Konsolen befestigt. Ein erster, aber grosser Schritt ist getan!
Nach Christian Meilers Tod 1933 kümmert sich der Kurverein Flims bis 1950 um die Instandhaltung des Pinut. Von den Arbeitern des Kurvereins stammen auch die Betontritte am alten Pinut. Die Innschriften kurz unterhalb des Ausstiegs sind aus noch älterer Zeit. Um 1850 haben sich die Begeher des Pinuts hier wohl mit Name und Jahreszahl verewigt. Am Pardatsch findet man in Stein festgehaltene Zahlen die von Schafszählungen zeugen. Ab 1950 nimmt sich niemand mehr der Sanierung des alten Felsenpfades auf den Flimserstein an. Die Wiesen sind nach wie vor im Besitze der Erben Meilers, die Felswände gehören der Bürgergemeinde. Das Tor ist inzwischen für alle offen, niemand verlangte mehr eine Taxe. Genutzt wird der Steig bis 2005 vor allem von Einheimischen, Jägern, Bergsteigern und Wanderern.
Unter dem Anstoss von Alfred Theus, einem Churer Architekten, bildet sich in den 90er Jahren eine Interessengemeinschaft, die sich ernsthaft mit einer Sanierung des Pinuts auseinandersetzt. Thomas Färber, Erwin Gantenbein, Hanspeter Meiler und Georg Hefti vermessen mit Theus Leitern und Wände, ein Verein zur Sanierung soll gegründet werden. Schliesslich scheitert das Projekt an der Haftungsfrage und den Besitzverhältnissen. Kurz darauf, wir schreiben das Jahr 1994, bittet auch der Ingenieur Rudolf Glutz vom Institut für Denkmalpflege der ETH Zürich die Gemeinde Flims, den "Leiterweg" Pinut doch wieder herzurichten.
Als Übergangslösung sichern einheimische Bergführer auf eigene Faust einzelne Passagen am Pinut neu ab.